Der Elan trinkt gerade Cocktails mit meiner Motivation, ich glaube die beiden haben ein Date :S
Jedenfalls will in letzter Zeit nichts so recht passieren wie ich das eigentlich vor hatte.
Und ich habe keinen Elan, keine Motivation das zu ändern.
Irgendwann muss dieses große Loch sich doch mal schließen, aber irgendwie habe ich das Gefühl das gute Ergebnisse zwar ein Schritt nach vorne sind, jedoch bringt das nicht viel wenn ein schlechtes Ergebnis auftaucht und mich zu 3 Schritten rückwärts zwingt. Ich habe gerade einen Schritt nach vorn getan und sofort passierte etwas was mich unweigerlich sogar mehr als 3 Schritte rückwärts gehen ließ.
Das Problem dabei ist, das dieses Ereignis (auf das ich nicht genauer eingehen will) eigentlich “nur” auf übereilter Gefühlslage basiert. Es passiert praktisch nur in meinem Kopf, da ich dafür ja nur meine grauen Zellen ein bisschen Folter. Aber das zu ändern ist schwer, auch wenn es im Grunde einfach nur ein elektrischer Reiz ist.
Nun denn, wollen wir diesen großen Schritt zurück (den ich noch ärztlich abdecken muss) nun erstmal vorüber ziehen lassen und den kleinen Schritt nach vorne erwähnen:
Ja, ich ziehe wieder um. Und auch wenn ich gesagt habe ich ziehe so schnell nicht wieder mit einer Frau zusammen, so tue ich das schon recht schnell doch wieder. Aber nicht alleine, es wird eine WG, eine ziemlich verrückte wenn ich ehrlich bin, nicht nur weil wir 3 ziemlich krank sind (im positiven Sinne) sondern weil wir auch eigentlich unterschiedlicher fast nicht sein könnten. Aber trotzdem gab oder gibt es Sachen die uns 3 doch verbindet, auch wenn das zum größten Teil das (positive) Krank sein ist.
Ich denke gerade in letzten Wochen hat sich gezeigt das man sich in gewisser Weise doch ausgleicht, was, wie ich finde, doch sehr wichtig ist. Denn nur bei Ausgeglichenheit kann man durchweg positivere Ergebnisse erzielen. Genau das was ich jetzt brauche.
Das ganze wird also eine kleine gemütliche WG. Und ich hoffe das es für mich endlich das Sprungbrett in die positiven Seiten des Lebens ist. Denn ich habe gemerkt wie das allein sein, das alleine wohnen mich doch mehr nach unten drückt als mir weiter zu helfen. Dafür spricht auch eine WG, ein Zusammenleben mit Menschen die einem dadurch zeigen das man nicht alleine ist. Die noch schneller für einen da sind als Freunde es ohnehin sein sollten.
Ja, sollten! Denn, wer in der heutigen Zeit hat noch Freunde wie es sie damals gab? In den letzten Jahren ist das allgemeine Miteinander der Menschen doch echt Nebensache geworden. Social Communities geben mittlerweile den Ton an. Wo wir früher noch telefoniert haben oder gar Briefe geschrieben, wird heute alles nur noch online getan. Sicher ist das etwas positives wenn man nun jederzeit mit all seinen Freunden in Verbindung steht. Aber gleichzeitig wird das ganze doch alles wieder unpersönlicher. Ein Brief, ein Telefonat oder ein Treffen sind heutzutage schon fast zu Seltenheit geworden. Ich kann mich noch daran erinnern das wir damals regelmäßig Spielabende gemacht haben um den familiären Aspekt des Zusammenseins zu leben. Gibt es das heute noch ? Gibt es noch das familiäre Band wie es das früher einmal gab ? Irgendwie glaube ich nicht mehr so recht an Friede Freude Eierkuchen wie es damals immer war.
Was ich aber eigentlich sagen wollte mit dem “Ja, sollte!” ist, das man heutzutage aus oben genannten Gründen nicht mehr auf alle seine Freunde zählen kann. Wenn jemand ein Problem hat dann ist es die Aufgabe der Freunde zu versuchen das Problem in den Griff zu bekommen, erträglicher zu machen oder gar zu lösen. Denn wozu nennt man sich sonst “Guter Freund” ? Mich jedenfalls freut es das man mir sagt das derjenige Dankbar ist das Ich mich auf dem Weg gemacht habe, weil ich mir Sorgen gemacht habe. Auf blauen Dunst durch Straßen und Gestrüpp zu ziehen um diese/n eine/n Freund/in zu finden und einfach nur in den Arm zu nehmen um zu zeigen “Ich bin für dich da!” Eine Geste die heutzutage schon Seltenheitswert hat.
Aber naja, will ich mal nicht weiter auf die fehlenden Werte der heutigen Gesellschaft eingehen. Ich werde sie wahrscheinlich auch nicht immer einhalten können. Die Zeiten sind halt nicht mehr so wie Früher.
Und damit verabschiede ich mich erstmal wieder, mal schauen was die nächsten Wochen noch so bringen.